BUCHBINDE-MATERIALIEN


Der kleine Werkzeugkasten

Diese Materialien werden in Kursen nicht zur Verfügung gestellt.

 

NOTIZPAPIER

BLEISTIFT

RADIERGUMMI

 

SCHERE, sie sollte eine gute Spitze haben, um auch kleine Papierecken schneiden zu können.

CUTTER (Baumarkt ca. 1€, reicht völlig)

LINEAL: es sollte 30 cm lang sein, bewährt hat sich auch ein größeres Geodreieck.

 

Ggf. ist eine SCHÜRZE sinnvoll,

wichtig ! ein sauberes LEINENTUCH, um sich die Finger zwischendurch säubern zu können oder Leim abzuwischen.

 

Weitere Werkzeuge, die am Anfang auch provisorisch ersetzt werden können:

 

mit das Wichtigste:  ein FALZBEIN, mit dem die Papierverleimung und die Falzung bearbeitet wird.

LEIMPINSEL, die auch durch synthetische Malerpinsel ersetzt werden können.

eine PAPPSCHERE, mit der die Buchdeckel oder Kartonagekartons geschnitten werden können. Ersatzweise kann dazu auch ein kräftiges Cuttermesser benutzt werden, was aber in der Regel nicht so saubere Schnitte ergibt. Für den Anfang gehts.

PRESSE:  die Presse wird benötigt um zu verklebende Materialien aufeinander zu pressen. Hierzu können anfangs auch schwere Gewichte verwendet werden oder ein Stapel schwerer Bücher.

 

 

Papiere:

1. Bezugsmaterialien:

Damit werden die Pappen der Kartonagen oder Buchdeckel beklebt.

Sie unterliegen grundsätzlich dem persönlichen Geschmack.

 

Klassisch sind verschiedentlich bedruckte Bezugspapiere, die es in vielen Varianten gibt.

Weitere Optionen:

Tonpapiere, Stoffe, Leder, Leinenstoffe offen oder geschlossen, Kork, Metall und und ...

Die industriellen Angebote sind zu vielfältig, um hier aufgeführt zu werden, von den individuellen Materialien ganz zu schweigen.

Am Anfang reichen bedruckte Papiere, die allerdings einen qualitativen Mindeststandard aufweisen sollten.

2. Sog. Vorsatzpapier:

hier handelt es sich um kräftigeres Papier, dass die Verbindung zwischen Buchdeckel und Buchblock herstellt.



 

- Buchbindeleim:

es handelt sich um synthetische Dispersionsleime, die speziell für die Buchbinderei entwickelt wurden. Kaltleime für die Holzverarbeitung sehen zwar genauso aus, sind aber nicht geeignet.

- Graupappen:

in der Regel reichen hier Pappen in der Stärke von 1,5 mm aus. Die Pappen sollten säurefrei sein, anfangs reicht auch qualitativ günstigeres Material.